Kampf-oder-Flucht-Reaktion

Die „Kampf-oder Flucht-Reaktion“ ist ein Begriff aus der Psychologie, der die Reaktion auf eine Stresssituation beschreibt. Der Begriff entstand durch den amerikanischen Physiologen Walter Canon, der mit diesem Begriff Stress erforschte. Der Mensch befindet sich in einer Gefahrenzone und muss sich entscheiden: Kampf oder Flucht. Dabei ist die physische Reaktion unabhängig von der Entscheidung dieselbe. Der Mensch schaltet das Denken ab und stößt stattdessen Adrenalin aus. Mit dieser Energie wird der Fokus auf Kampf oder Flucht gesetzt. Bei ausweglosen Situationen bei denen weder Kampf noch Flucht gegen Stress hilft, wird auch vom „Freeze“ als Stressreaktion gesprochen. Dabei resignieren Gedanken, Schmerzen und Erinnerungen zur Stresssituation. In Mitarbeitergesprächen können Verhaltensweisen von Mitarbeitern in einigen Fällen den Kampf-oder-Flucht-Reaktionen zugeordnet werden. So ist in Veränderungen in Unternehmen unterschiedliche Umgänge mit dem bevorstehenden Stress zu beobachten.