Geschichte der Rhetorik

Sie begeistern, inspirieren und motivieren große Menschenmassen mit Worten. Redner haben gewisse Fähigkeiten, die den Menschen dazu verleitet unbedingt zuhören zu müssen. Feststeht: Sie sind gute Rhetoriker. Als Rhetorik wird die Theorie und Praxis der Kommunikation bezeichnet. Schon in der Antike zeichneten sich die Griechen als besonders gute Gerichtsredner aus. Dabei ging es nicht darum, ob die Wahrheit ausgesprochen wurden ist, sondern eher wer mit seiner Stimme, Redensart und Argumentation die Anwesenden im Gerichtssaal überzeugen. Ihre Definition der Rhetorik ist die „Kunst der Beredsamkeit“. Anschließend entwickelten sich Rhetorik-Schulen, in denen die Redner Platon (ca. 430 v.Chr.) und Isokrates lehrten. Auch im Mittelalter, die Zeit der klassischen Rhetorik, wurde der Rhetorik-Unterricht weiter fortgesetzt. Cicero, der römische Politiker, Schriftsteller und Philosoph galt zu dieser Zeit als einer der berühmtesten Redner Roms. Heute steht die Rhetorik weiterhin als eine Wissenschafts- und Kunstform zugleich. Menschen eine Botschaft so stilvoll zu präsentieren, sodass es fest in ihren Gedanken bleibt – das ist Redekunst. Zusätzlich ist es möglich diese Fähigkeit der Rhetorik durch bestimmte Stilmittel und Methoden zu erlernen.